Wummernde House-Beats auf dem See

Die vierte Auflage des „Lemon House Boat“ auf der „Graf Zeppelin“ war ein Volltreffer: strahlender Sonnenschein, 200 Gäste, die zu House-Beats tanzten, und keine besonderen Zwischenfälle.

Andy Karlinger und Robin Semenik von der Eventagentur „King Karla“ in Friedrichshafen hatten in Zusammenarbeit mit dem Team des „Lemon Beat Club“ in Markdorf alle Hände voll zu tun. Modisches Muss waren Strohhüte und Sonnenbrillen.

Als gegen 18 Uhr die im Hafen von Immenstaad wartenden Partygäste das Motorschiff „Graf Zeppelin“ betraten, hatten Andy Karlinger und Robin Semenik schon jede Menge Schweiß vergossen. Bei gefühlten 50 Grad auf dem sonnendurchfluteten Deck galt es, mit Hilfe des Teams des „Lemon Beat Club“ Dekoration, Tische, Stühle, Musikanlage und die Bar auf den erwarteten Ansturm vorzubereiten.

Der blieb nicht aus, denn das Sommerwetter hatte etwa 200 feierfreudige Menschen den Weg auf das „Lemon House Boat“ geebnet. Mit wummernden House-Beats ging es kreuz und quer über den Bodensee, hie und da grüßten vorbeifahrende Wassersportler und Bootfahrer. Schnell wurden die Aufbewahrungsboxen der Schwimmwesten in eine Tanzfläche verwandelt. Absolutes „Must Have“ an diesem heißen Sommerabend war die Sonnenbrille, die in allen Formen und Farben auf den Nasen der Gäste zwischen den grünen Palmen hervorstachen. Auch die Strohhüte eines Getränkeherstellers fanden an der Bar reißenden Absatz und sorgten für zusätzliches Strand- und Urlaubsfeeling an Bord.

Um 22 Uhr ging es wieder zurück an die Immenstaader Anlegestelle, an der bereits der Shuttle-Bus wartete. Dieser brachte das Partyvolk, das noch bei bester Kondition war, nach Markdorf in den „Lemon Beat Club“, in dem die Party bis in die frühen Morgenstunden weiterging.

Die fünfte Auflage des „Lemon House Boat“ kommt, wie die Veranstalter erklärten. „Wir können mit der Veranstaltung zufrieden sein“, sagten die beiden sichtlich geschafften Organisatoren Karlinger und Semenik unisono. „Auch wenn wir mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet hatten.“

(Südkurier v. 23.08.11)

 

Die MS Graf Zeppelin fährt als Disco über den See

Leise plätschert das Wasser an die Pfosten des Immenstaader Landestegs, Touristen warten auf die Kursschiffe und die Schreie von Möwen sind zu hören. Aber mit der Idylle ist es plötzlich vorbei: Laut wummern die Bässe über den See als sich die MS Graf Zeppelin dem Landesteg nähert: Das Schiff fährt an diesem Abend als „Lemon-House-Boot“ über den See und bietet die schwimmende Fläche für eine ausgelassene Party.

„Das Wetter könnte gar nicht besser sein“, freut sich Andreas Karlinger von der Eventagentur „KingKarla Kommunikation“. Gemeinsam mit dem Markdorfer Lemon Beat Club organisiert Karlinger bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr das Schiff und wieder sind mehrere hundert Feierwillige der Einladung gefolgt.

Das Oberdeck des Linienschiffes bietet genügend Platz für eine einmalige Disco-Atmosphäre unter freiem Himmel: Geschmückt mit Palmen und Liegestühlen bleibt dennoch viel Platz für eine große Tanzfläche. Die Passagiere steuern zwar zuerst die Stühle an, aber schon beim Ablegen sitzt kaum noch einer. Gleich bei den ersten Beats der DJs steht die Meute, wippt im Takt und gröhlt was das Zeug hält. Von Immenstaad aus kreuzt die MS Graf Zeppelin über den See - das Ufer ist eine einmalige Kulisse für eine grenzenlose Party.

Von der guten Stimmung an Bord lassen sich auch manche Sportboot-Kapitäne anstecken: Auf Yachten und Ruderbooten wird plötzlich ebenfalls getanzt als die schwimmende Disco vorbeischippert.

Die sinkende Sonne am Horizont, warmer Wind um die Nase und super Musik um die Ohren: Die Besucher des Partyboots sind sichtbar begeistert. Ebenso zufrieden sieht auch Georg Mack, Geschäftsführer des Lemon Beat Club, aus, als er die tanzende Schar auf dem Oberdeck beobachtet.

Aus der Zusammenarbeit zwischen Discothek und Eventagentur ist eine neue Art der Party direkt auf dem See entstanden, die bereits ihre Fans und Stammgäste gefunden hat. Denn nicht selten hört man beim Anlegen die Frage, wann denn das nächste Lemon-Boot in See sticht. Nach der Rückkehr in Immenstaad ist mit der Party aber natürlich noch nicht Schluss: Mit Shuttlebussen geht es weiter in den Lemon Beat Club nach Markdorf, wo bis in die frühen Morgenstunden weitergetanzt wird.

(Schwäbische Zeitung v. 22.08.11)

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